Malerei mit Erden, Pigmenten und Fundstücken
Welten, Mischtechnik auf Leinwand, 60 × 120 cm, 2023
Weite, Mischtechnik auf Papier, 20 × 40 cm, 2015
Stille, Mischtechnik auf Leinwand, 100 × 80 cm, 2024
Crecer, Mischtechnik auf Leinwand, Triptychon, 120 × 120 cm, 2018
Licht, Acryl auf Papier, 30 × 20 cm, 2024
Luz y alegria, Acryl auf Papier, 20 × 15 cm, 2024
Siam, Acryl auf Leinwand, 30 × 30 cm, 2024
Paris I, Mischtechnik auf Papier, 20 × 15 cm, 2024
Als Nächstes
- 9.–11. Oktober 2026Das große FormatKloster Steinfeld in der Eifel
„Ich habe die Kunst immer dazu benutzt, um wieder zu mir selbst zu finden ...“
In Caroline Baums Atelier stehen die Erden verschiedener Kontinente eng beieinander, tummelt sich allerhand krudes Zeug neben kostbaren Schätzen.
Allesamt in der Erwartung, erneut aufgenommen und verarbeitet zu werden. Denn so entsteht ihre Malerei. Eng an ihre Biografie geknüpft: Bilder,
die sie in der Erwartung einer großen Reise malt. Bilder, die die Erfahrungen dieser aufsaugen.
Die Künstlerin spielt nicht nur mit diversen energetischen Qualitäten, in dem sie in ihren Bildern Bewegung, Statik, Wärme und Kühle sinnfällig macht.
Temperamentvoll oder gelassen im Ausdruck korrespondieren die Bilder oftmals mit ihren psychisch/physischen Erfahrungen, die sie automatisch ohne analytische Distanz auf die Leinwand bannt.
Im Zwiegespräch mit ihren eigenen Stimmungen oder ihren geliebten Lyrikern, zu denen sicherlich R. M. Rilke gehört, gerät ihr die Malerei beizeiten zu offen für ein Publikum.
Konsequent bezeichnet sie denn auch ihre Malerei als eine Art Bild gewordenes Tagebuch wenn sie sagt, „die Bilder sind im Grunde für mich“.
So nimmt sie sich immer wieder die Freiheit, wichtige Sätze, Zitate dem Blick des Gegenübers so zu verschließen, dass sie nur als Wortfetzen oder Chiffren sichtbar werden.
Doris Hensch, Kunsthistorikerin